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Brauchtum erhalten - Gemeinschaft pflegen - Neues gestalten

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

Die folgenden Seiten beschreiben einige Ereignisse und Eindrücke, die wir, König Thomas Hoekstra mit Königin Tanja, Minister Uli Bastians mit seiner Bärbel, und ich, Minister Patrick Osburg mit Sandra erleben durften. Und zwar aus unserer Sicht:

Vogelschuss 2009

Der Tag an dem Alles begann wurde einer der aufregendsten Tage für uns sechs!

Nachdem wir uns entschieden haben, dem Vogel den Rest zu geben, überschlugen sich die Ereignisse: Krönungsball, am nächsten morgen Frühschoppen, und dann begann schon die Vorbereitung auf das Schützenfest.

Angefangen hat es mit der Organisation der Robe sowohl der Männer, aber natürlich besonders unserer Drei Damen, dann die Kränzer-Gemeinschaften einladen, Bestellung von Pferden, Kutschen, Wein und anderer Getränke, Königssilber und Ministersterne und was sonst so benötigt wurde.

Nicht zu vergessen: Wir mussten auch noch Reiten üben!!

Die Zeit bis zum Schützenfest schweißte uns allmählich zu einem Team zusammen!

Schützenfest 2009

Das Schützenfest war selbstverständlich das Highlight unserer Regentschaft!

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Die Eindrücke, die wir während des Festes erhielten, prägten uns nachhaltig.

Ein Höhepunkt folgte dem Nächsten:

Das Ende des Kränzens war gleichzeitig der Startschuss für den ersten Auftritt beim Kränzerball mit Generalprobe am Freitag vor Pfingsten.

Das Maienreiten am Samstag bildete den Auftakt des Schützenfestes.

Ein unvergesslicher Tag zu Pferd! Es war ein sensationelles Gefühl und ein toller Anblick, mit dem Maienzug durch Voesch und St. Hubert zu ziehen.

Am Sonntag starteten wir früh mit dem Wecken, der Kranzniederlegung, der Feldmesse im Zelt mit anschließendem Frühschoppen.

Am Abend folgte der Königsgalaball, wo wir die Bruderschaften aus dem Bezirk begrüßen durften. Am Montag begannen wir mit dem Empfang der Ehrengäste und der Majestäten bei Thomas zu Hause und erwarteten alle Bruderschaften zum Galaumzug. Der Umzug durch Voesch in den Kutschen war wieder ein Höhepunkt, besonders für unsere Königin Tanja, und den beiden Ministerinnen Sandra und Bärbel. Die Parade und das Ständchen aller Musiken, ließ dann auch uns Männern die Tränen in die Augen schießen!

Der Ausklang am Abend rundete den Montag dann ab.

Der Dienstag mit dem Offiziersrundgang machte auch diesen Tag unvergleichlich.

Nur der Spieß litt ein wenig unter der Disziplinlosigkeit der Truppe.

Am Mittwoch folgte dann der Dorfabend, den wir ebenso mit vollen Zügen genießen durften.

Das war nicht der einzige Abend, an dem wir das Zelt abgeschlossen haben!

Mit dem Kirmesmännchen verbrennen endete eine Serie von Höhepunkten, aber nur vorübergehend.

Wir erlebten noch viele weitere schöne Tage, hier sind einige davon:

Bundesschützenfest in Vechta am 17. und 18.09.2010

„Da sind wir dabei...“

Und wer weiß, was passiert.

Mit diesem Motto sind wir am Sonntag voller Zuversicht in aller Herr Gottes Frühe (06:30 Uhr) aufgebrochen, unserem König Thomas Hoekstra nach Vechta zu folgen, der bereits am Samstag mit Unterstützung einer kleinen Abordnung (Günter Leysek, Bernd Knott und Markus Güldenbog) zum Bundeskönigsschiessen per Wohnmobil angereist war.

Die Abordnung erlebte ein straff und gut organisiertes Schiessen mit tollem Rahmenprogramm.

Gegen 18:00 Uhr fand die Bekanntgabe der Diözesankönige und des Bundeskönigs statt.

Bundeskönig wurde mit 28 Ringen Klaus Wittlich aus Kurtscheid im DV Trier, und Diözesankönig Aachen wurde mit ebenfalls 28 Ringen Sebastian Heeren aus dem Bezirk Monschau.

Doch auch unser Thomas brauchte sich nicht zu verstecken, mit einem Ergebnis von 25 Ringen erreichte er in der Gesamtwertung einen Platz im oberen Bereich.

Danach ging es wieder zum Feiern ins Festzelt, wo die Stimmung überkochte. Die Coverband „Radspitz“ heizte den Schützen kräftig ein und als Top-Act begeisterte Jürgen Drews jung und alt und musste einige Zugaben absolvieren. So wurde bis in den frühen Morgen gemeinsam ausgelassen gefeiert.

Wir trafen dann wieder am Sonntagmorgen zum Gottesdienst zusammen, und erlebten gemeinsam einen schönen Umzug mit Massen von jubelndem Publikum am Straßenrand und der Parade, vorbei an den amtierenden Königen aus den einzelnen Diözesanverbänden und dem Bundeskönig.

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Nach dem Umzug saßen wir noch einige Stunden in gemütlicher Runde in einem Biergarten nah am Festzelt und genossen den Anblick des restlichen Festumzuges, der dort endete.

Gegen 16:30 Uhr machten wir uns wieder auf die Heimreise und ließen den Tag bei zünftigem Essen in unserem Vereinslokal „Zum Grünen Zweig“ bei Andreas Heisters ausklingen.

Nach diesem Tag war klar, große Ereignisse dürfen nicht mehr ohne uns stattfinden!

„Wir waren dabei..

.und nur wir wissen was passiert ist.“

Bezirkskönigsfest am 16.10.2010

Erstmalig im Forum, St. Hubert!

Nachdem Thomas dann auch neuer Bezirkskönig wurde, hat sich unser Vorstand sehr dafür stark gemacht, das Bezirksfest nach Voesch zu holen.

Ziel und Wunsch des Königshauses und der Mehrheit der „Männ“ war es, das Fest in einem Festzelt zu feiern, um die traditionelle Stimmung eines Schützenfestes zu erreichen, und zwar im Ort des Bezirkskönigs.

Diesen Vorschlag unterbreitete man dem Vorstand des Bezirkes, der dann auch zustimmte. Nur die städtische Genehmigung erhielten wir nicht.

In Zusammenarbeit mit dem Bezirksbundesmeisters Theo Kother haben sich dann die Schützen schließlich darauf geeinigt, das Fest kurzerhand nach St.Hubert zu verlegen.

Auch dieses Fest wurde für uns ein toller Abend, den wir nicht vergessen werden.

Ein erstmaliges Ereignis, das wir unbedingt wiederholen wollten.

Was dann auch gelang als der Bezirkskönig 2011, Lutz Smit, ebenfalls in Voesch beheimatet, die Königswürde errang.

Satzungsänderung 2010

Wir durften miterleben, wie die Bruderschaft die Zeichen der Zeit erkannte, und eine Satzungsänderung anstrebte. Diese Änderung beinhaltete eine Erweiterung des Aufnahmekreises, die dann auch St. Huberter Interessenten ermöglichte, in die Männerschützenbruderschaft einzutreten. Durch diese Anpassung erhielten wir etliche neue Mitglieder, von denen einige heute auch Posten im Offizierskorps bekleiden. Nicht zu vergessen, unser neuer König Thomas Greifzu und Minister Detlef Frühauf sind das Ergebnis dieser Erweiterung!

Karneval 2011

Auch unsere Karnevalaktivitäten prägten unsere Zeit als Königshaus.

Unter dem Motto: Karneval im Mittelalter veranstalteten die St. Antonius Männerbruderschaft ihre berühmte Karnevalssitzung im Bürgerhaus Voesch.

Thomas und Ich sind aktiv am Antoniusballett beteiligt. Wir mimten die Helden in Strumpfhosen, eine Parodie auf Robin Hood und bildeten den Abschluss der beiden Karnevalssitzungen.

Uli arbeitet im Karnevals-Orgateam, aber auch bei den 4 Bs, und den Grünen Jonges ist er aktiv.

Karneval 12

Voescher Oldie-Night

hieß das Motto am 18.02 und 19.02.12 für die Karnevalssitzungen im Bürgerhaus Voesch. Alle (naja fast alle) Programmpunkte wurden von Mitgliedern und Freunden der Bruderschaft erdacht, erprobt und auch durchgeführt. .

Erstmalig steuerten wir als amtierendes Königshaus einen Beitrag zur allgemeinen Erheiterung bei. Mit der musikalischen “Pflaumenernte“ zeigten wir das Leben aus Sicht der Pflaume.

„Im Garten sind die Pflaumen reif,...“

Man sieht, die Aktivitäten des Königshauses sind eng verbunden mit dem Karnevalstreiben in Voesch.

Tuchola

Voesch International

 

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Eins unserer absoluten Highlights war unsere Expedition gen Polen:

Am Donnerstag den 23.08.12 brachen wir als kleine Voescher Abordnung, bestehend aus dem kompletten Königshaus, Markus Güldenbog, Franz-Josef Spanier und Bernd Knott, zum Europaschützentreffen ins polnische Tuchola auf. Tuchola ist eine der ältesten Städte im Danziger Pommern.

Wir, das Königshaus reisten im Wohnmobil, der Rest der Teilnehmer zusammen mit dem Bus der Wankumer und Nettetaler Schützenbruderschaften.

Für die Busreisenden begann die Fahrt bereits um 04:30 Uhr am morgen, während das Königshaus am späten Nachmittag die knapp 1000 km Strecke in Angriff nahm.

In den frühen Morgenstunden erreichten die Busreisenden Ihr Hotel in 60 km Entfernung von Tuchola, während das Wohnmobil direkt den Festplatz ansteuerte, um die Stellplatzmöglichkeiten zu begutachten.

Parkplätze für die ca. 10000 erwarteten Teilnehmer waren reichlich vorhanden, doch Stromanschlüsse für Wohnmobile gab es keine. Und so kam es, dass wir privat im Garten eines Anwohners in unmittelbarer Nähe des Festplatzes Asyl für uns und das Wohnmobil bekamen und sehr herzlich empfangen wurden. Strom und Wasser inklusive.

Das offizielle Programm mit der Eröffnung des Europafestes durch den Bürgermeister von Tuchola und den Schirmherr Karl von Habsburg begann am Freitag um 17:00 Uhr.

Gegen 20:00 Uhr war das Zelt und auch der Festplatz bereits sehr gut gefüllt, im Open-Air-Bereich spielte die Band „Golec u Orchestra“ und begeisterte die Massen mit nationalen Hits. Im Zelt wurde mit Folklore und Tanzmusik die Stimmung angeheizt. Erwähnt sei auch, dass angereiste Musikgruppen, besonders ein Verein aus Lippstadt, mit Ihren Darbietungen die ausgelassene Stimmung weiter vorantrieb.

Kontakte zu anderen Schützenbruderschaften und Gilden entstanden wie von selbst.

So ging der erste Tag in Tuchola schon früh, früh am Morgen fröhlich zu Ende.

Der Samstag begann besonders für alle Könige bereits früh, da die Anmeldung zum Europaschießen um 10:00 Uhr stattfand, die Vorrunde startete dann gegen 12:00 Uhr. Über 250 Könige nahmen am Ausscheidungswettkampf teil, doch nur 40 davon qualifizierten sich zur Endrunde. Unser König gehörte leider nicht dazu, was nicht an seinen Schießkünsten lag, sondern am fehlenden Glück! Um 15:00 Uhr nahmen dann die Finalisten den Europavogel aufs Korn.

Nach der Bekanntgabe des Königs und des Prinzen und nach der Krönungsmesse traf man beim abendlichen Königsball die kürzlich geschlossenen Bekanntschaften aus allen Herren Ländern wieder im Festzelt an.

Auch an diesem Abend trugen verschiedenste musikalische Darbietungen zu einer unvergesslichen Feier bei.

Doch dieser Abend war für einige Teilnehmer, denen die Strapazen der Reise zu schaffen machten, dann wirklich relativ früh zu Ende.

Frisch und ausgeschlafen begannen wir den letzten Tag unseres Polen-Abenteuers.

Um 12:00 Uhr war das Aufstellen für den Festumzug angesetzt, doch bis dann die letzten Teilnehmer, also auch wir, unterwegs waren, verging noch einige Zeit.

Diese haben wir mit polnischen kulinarischen Spezialitäten, die auf dem Festgelände angeboten wurden, bestens überbrücken können. Während des Umzuges durch Tuchola mit vielen begeisterten Zuschauern, wurden wir mit weiteren kleinen Köstlichkeiten versorgt.

Im Anschluss an den Festumzug machten wir uns dann mit all unseren Erlebnissen auf den 14 Stunden-Marathon Richtung Heimat auf.

Die Eindrücke der riesigen Menge an Schützen in ihren landestypischen Uniformen und Trachten war wirklich überwältigend!

 

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Ein eindrucksvoller Anblick, den man so schnell nicht vergessen kann.

Ebenso die Gastfreundschaft und die ausgelassene Stimmung ohne jegliche Streitereien, machten dieses Wochenende zu einem tollem und unvergleichlichen Erlebnis!

Diese Expedition bleibt allen Teilnehmern für Immer in bleibender Erinnerung!

Wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste große Fahrt.

Natürlich ist dies nur ein kleiner Teil unserer Aktivitäten als Königshaus.

Nicht zu vergessen waren natürlich auch unsere Patronatsfeste, Frühlingsfeste, Pfarrfeste, Sternschiessen, Schiesswettbewerbe und alle auswärtigen Schützenfeste in unserem Bezirk.

Wir haben viel Zusammen erlebt, was uns von einen Team zu echten Freunden für's Leben werden ließ.

Danke besonders an das ganze Offizierscorps, das uns während unserer kompletten Amtszeit immer tatkräftig zur Seite gestanden ist!

Wer sich nun berufen fühlt, den nächsten Vogel von der Stange zu holen, dem können wir nur raten: „Halt drauf“. Diese Zeit bleibt unvergessen!

Nun wünschen wir dem amtierenden König Thomas, seiner Britta, Markus Güldenbog mit Martina und Detlef Frühauf mit Birgit, eine wunderschöne harmonische Zeit! Genießt es! Wir haben es getan!

Euer Ex-Königshaus.

Förderer

Hoeckstra

 
hansen
 
hetges
 
Feldt  
 
schmidt