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Brauchtum erhalten - Gemeinschaft pflegen - Neues gestalten

... die Leiden des Festausschuss
TauEin Schützenfest zu planen ist in der heutigen Zeit wahrlich nicht leicht. Macht man es zu traditionell, war keine „Action“ macht man es zu modern, war es „früher alles schöner“! Und das wissen wir alle „So schön wie Früher“ wird es nie, nie, nie mehr sein, denn da war ja ohnehin alles besser.
Kurzum, was interessiert uns das Gequatsche von Leuten, die eh immer gegen alles sind und insbesondere hinterher alles besser wissen. Das ist nicht konstruktiv, sondern sorgt nur für schlechte Stimmung! Anders freilich alle diejenigen, die sich eingebracht haben, sei es mit Gedanken, Anregungen oder Taten. Ebenso gehört es selbstverständlich dazu Kritik zu äußern.

So stand nun eine „illustre“ Gruppe von Freiwilligen plötzlich vor der Aufgabe innerhalb von 18 Monaten ein Schützenfest zu organisieren. Eigentlich wild zusammengeworfen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen und Ansichten. Mein erster Gedanke war „Oh Weh, wir werden uns nie einig!“ Dabei muss man im Nachhinein feststellen, wir waren uns in vielem – vor allem grundsätzlichen Dingen - schon beim ersten Treffen einig. Als Beispiel möchte ich anführen, dass wir etwas ändern müssen – und zwar nicht ein bisschen, sondern es braucht neue, frische Ideen. Wir waren uns einig, dass wenn wir etwas verändern, alles falsch sein kann. Wenn wir nichts ändern ist es aber auf jeden Fall falsch. Wir haben uns daher vorgenommen mutig zu sein und im Zweifel die Konsequenzen gemeinsam zu tragen. Dieser Mut ist aus unserer Sicht durchaus belohnt worden, wir haben uns jeden einzelnen Tag vorgenommen und versucht diesen aufzuwerten. Herausgekommen ist nie dagewesenes, das natürlich von allen vorab schon kontrovers diskutiert wurde. Der „Kendelkönig“, ein „Schützenfrühstück“ und der große Zapfenstreich am Dorfabend. Ihr macht euch keine Vorstellung, was wir alles zu hören bekommen haben. Aber auch ganz viele kleine Dinge, die keineswegs bemerkt wurden. Als Beispiel möchte ich hier die ausgeschenkten Biersorten Bitburger und Bolten nennen, die normalerweise überhaupt nicht in dieser Konstellation zu bekommen sind. Hier standen aus rein wirtschaftlichen Gründen ganz andere Marken zur Debatte, von denen ich sage "Das möchte ich mir nicht mal vorstellen!".

Ein ganz neuer Zeltwirt, mit einem wie wir finden tollen Zelt und gutem Personal und nicht zuletzt, haben wir sogar die Munition verändert – was leider nicht so gut war. Aber immerhin, wissen wir nun, wie wir es beim nächsten Vogelschießen zu machen haben. Für mich war das eine spannende Zeit und ein echtes Erlebnis daran mitzuarbeiten – manchmal zu laut, manchmal zu stressig, manchmal mit zuviel Alkohol und bösen Kopfschmerzen – gehört für mich alles dazu, ebenso wie die Schützenbrüder aus dem Festausschuss. Ich denke wir haben auch bei allen Kontroversen oder gerade deswegen, ein tolles Schützenfest hingestellt auf das wir stolz sein können. Nicht zuletzt auch ein Schützenfest, auf das auch die Junggesellen für ihr 350-jähriges Jubelfest 2020 aufbauen können. Es ist gelungen den ständigen Abwärtstrend zu stoppen und im Gegenteil, sogar an allen Veranstaltungstagen wieder mehr Besucher zum Festplatz zu locken. Über Finanzen wird noch zu sprechen sein, dafür ist hier natürlich kein Platz, aber das Ziel Nummer 1 war auch nicht Geld zu verdienen, (wogegen wir natürlich nichts haben), sondern die Besucher sollten sagen „Das war mal wieder ein richtig schönes Schützenfest, wir freuen uns auf das nächste.“ Und genau das sollte gelungen sein.
Wir bedanken uns bei allen die dazu beigetragen haben, insbesondere bei unserem Schutzpatron Antonius, dass (fast) alles so gut gelaufen ist.

Förderer

Hoeckstra

 
hansen
 
hetges
 
Feldt  

 

 

 

 

 

 

 




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