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Brauchtum erhalten - Gemeinschaft pflegen - Neues gestalten

... der verdiente Tod des bösen „Toen“
Am Samstagmorgen dann die fürchterliche Nachricht – der Toen ist Tod!
Toen, bevor hier jemand einen Schreck bekommt, kommt nicht von Toni, denn dem geht es nach wie vor prächtig, sondern von Antonius. Anders als unser heiliger Patron, ist der Toen aber ein ganz mieser Charakter, der als Sündenbock für alles Schlechte verantwortlich ist und so normalerweise auch angeklagt und zum Tod durch Verbrennen verurteilt und hingerichtet wird. Er ist verantwortlich, dass wir unser ganzes Geld versoffen und mit fremden Frauen getanzt haben. Für Kopfschmerzen, schlechtes Benehmen oder Wetter – er ist für alles verantwortlich und hat den Tod wahrlich verdient, denn damit sind alle Sünden der Schützenbrüder gesühnt, weil sie selber ja nichts dafür konnten.
samaUnd auch diesmal gelang es nicht ihn zur Rechenschaft zu ziehen, er war schon in der Nacht zuvor an Vogelgrippe verstorben und musste umgehend verbrannt werden. Es blieb den geplagten Schützenbrüdern also nur, die Urne zu Grabe zu tragen. Unter großem Wehklagen ging die Prozession vom König Toni I. zunächst zum Bürgerhaus, wo der Geistliche und Spieß begleitet von „Bruder Ulli“ die Totenmesse hielt. Das Jammern war jäh vorbei, als die erstaunten Schützenbrüder erfuhren, dass Toen all die schlimmen Dinge die ihnen wiederfahren waren zu verantworten hatten. Ganz im Gegenteil, man zog gutgelaunt wieder zurück zum König und feierte bis in die Puppen die Vergebung der Sünden.

Möge der böse Toen Vergebung und die ewige Ruhe finden – Amen!

 sambsamc

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