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Brauchtum erhalten - Gemeinschaft pflegen - Neues gestalten


Vogelschießen

18.9. und 19.9. am Bürgerhaus Voesch.

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In Corona-Zeiten verzichten die meisten Kirchengemeinden auf die Prozession oder feiern im kleineren Rahmen mit wenigen Beteiligten und unter Beachtung des Mindestabstands. Die St. Antonius Männerschützenbruderschaft nimmt daher nur mit einer kleinen Abordnung (Brudermeister, Königshaus, Fähnrich) an der Messe Teil.

Das sonst sehr beliebte Frühstück mit anschließender Versammlung, kann leider nicht stattfinden. Die aktuellen Werte für den Kreis Viersen, lassen das leider nicht zu.

Zehn Tage nach Pfingsten, immer an einem Donnerstag, feiert die katholische Kirche das Fronleichnamsfest. Die Fronleichnamsprozession versinnbildlicht gelebtes Christentum und Brauchtum. Es ist wahrscheinlich das katholischste Fest, das wir heute feiern.

Fronleichnam stammt von den beiden altdeutschen Worten "Fron" für "Herr" und "lichnam" für Leib oder Körper, heißt also übersetzt: Leib des Herrn. Gefeiert wird die Eucharistie, also das in den Leib Jesu Christi gewandelte Brot und der in das Blut Jesu Christi gewandelte Wein. Deshalb heißt das Fest offiziell in der katholischen Kirche auch "Hochfest des Leibes und Blutes Christi".

Am Anfang: Eine Vision
Den heutigen Feiertag verdanken wir der Nonne Juliana von Lüttich. Sie lebte Anfang des 13. Jahrhunderts und war eine glühende Verehrerin der Eucharistie. Tagelang konnte sie in stiller Anbetung vor der geweihten Hostie verharren. Dann eine Vision: Die Hostie verwandelte sich in den leuchtenden Mond, der allerdings eine dunkle Stelle hatte. Eine göttliche Stimme erklärte, der Mond sei das Kirchenjahr und die dunkle Stelle zeige, dass da ein Festtag zu Ehren der heiligen Eucharistie fehle.

Religiöses Fest seit dem 13. Jahrhundert
1264 wurde das Fest für die ganze Kirche offiziell eingeführt. Schon wenige Jahre später ist für Köln die erste Fronleichnamsprozession belegt, bei der die geweihte Hostie in einem besonderen Gefäß, der Monstranz, von lateinisch "monstrare" ("zeigen"), durch die Straßen getragen wurde.

Martin Luther bezeichnete das Fronleichnamsfest als das "allerschädlichste Jahresfest" - auch wegen der magischen Vorstellungen, die viele Christen mit der geweihten Hostie verbanden. Umso mehr wurde das Fest von katholischer Seite aus zum Kampf gegen die protestantischen Abweichler gefördert.

Stummer Protest im Nationalsozialismus
Zum Kampfmittel wurden Fronleichnamsprozessionen auch in der Zeit des Nationalsozialismus. Da wurde die Teilnahme an ihnen auch als stiller Protest gegen die NS-Ideologie verstanden.

 

 

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